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Klusturm:

Seit spätestens 1430 (erste Erwähnung) war die Stadt Dransfeld von einer Stadtmauer umgeben.
Nach zahlreichen Schleifungen und Niederrissen, teils aufgrund von Zerstörung, teils mangels Notwendigkeit und aufgrund des Bedarfes von Baumaterial, fielen die beiden großen Stadttore bereits 1779. Die übrigen Mauern fielen spätestens nach dem großen Stadtbrand von 1834. Heute zeugt, neben dem teilweise erhaltenen Wallgraben, nur noch dieses einzige Gebäude von der einstigen Befestigungsanlage.

Der Pulverturm, im Laufe seiner Geschichte auch als Pulverhaus (1636), Huckels Thurm (1750), Knust Turm (1774 – 1847) und Clußturm (1883) bezeichnet, befindet sich heute im Privatbesitz auf einem Grundstück am Wallweg.

St. Martinikirche:

Auf einer vermutlich einst heidnischen Kultstätte entstand um die Wende zum 2. Jahrtausend, an der Hauptdurchgangsstraße der noch vergleichsweise jungen Siedlung (erstmals 960 urkundlich erwähnt) ein städtischer Wach- und Feuerturm, an dem die erste christliche Kapelle entstand.
In einer Urkunde des Jahres 1062 wurde an dieser Stelle erstmals eine, dem Sankt Martin geweihte, Kirche belegt, die in den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten Tauf- und Begräbniskirche für viele umliegende Dorfkapellen bildete.

Inhaber des Patronats waren bis 1088 die Erzbischöfe von Mainz, bis 1289 das an der Weser gelegene Kloster Lippoldsberg, bis 1802 das Kloster Corvey, ehe es dann an das Königreich Preußen fiel, welches das Patronat aber bereits im Jahre 1819 durch Tausch an das Kloster Loccum übertrug, das schließlich im Jahre 1973 seinen Verzicht auf das Patronat erklärte.

Durch den verheerenden Stadtbrand im Jahre 1834 wurde die Kirche fast vollständig zerstört, sodass nur noch die Außenwände des Turmes und des Kirchenschiffes standen.
Aufgrund der starken Zerstörung und des völligen Ausbrandes des Kirchenschiffes, erklärte sich im Jahre 1840 die Stadt Dransfeld bereit die Kosten für Wiederaufbau und künftig auch Unterhaltung des Turmes zu übernehmen, da dieser wieder, wie auch zuvor als Wach- und Feuerturm dienen sollte.
Nachdem diese Aufgaben längst weggefallen waren, wurde der Turm im Jahre 1985 von der Stadt auf die Kirchengemeinde übertragen.

Heute ist diese Kirche einer der letzten Zeugen romanischer und gotischer Baukunst des alten Dransfelds.



 

 

 

 
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