Bahnhof und Eisenbahnanbindung: - Seite 2
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Für den Basaltabbau entstand im Bereich der heutigen Silostraße ein eigener Verladebahnhof für das Basalt-Werk am Hohen-Hagen, der ab 1925 direkt über eine Lorenseilbahn mit dem Steinbruch verbunden war.
Mit der Elektrifizierung der Werra-Tal-Strecke von Göttingen über Neu-Eichenberg nach Kassel begann der Niedergang der Hannöverschen Südbahn, der Verbindung Göttingen – Dransfeld – Münden.
Aus der einst wichtigen Fernverkehrsstrecke wurde eine Nebenstrecke, Zugverbindungen wurden kontinuierlich weniger.
Am 31. Mai 1980 fuhr der letzte Personenzug auf der Strecke, von da an diente die Trasse nur noch dem Güterverkehr, der jedoch auch mit abnehmender Produktion des Basaltabbaus nach und nach weniger wurde.
1987 wurde das Bahnhofsgebäude von der Deutschen Bundesbahn an private Hand verkauft.
Im selben Jahr ging auch der regelmäßige Güterverkehr zu Ende. Bis Anfang der 1990er Jahren befuhren noch einzelne Güterzüge die Strecke, ehe sie 1995 vom Eisenbahnbundesamt als stillgelegt erklärt wurde und ihr Rückbau begann.
Nachdem in den letzten Jahren nun auch die Schienen auf dem Bahndamm im Niemetal abgebaut wurden, zeugt heute nur noch das einst große Bahnhofsgebäude, das Bahnbetriebshaus (heutiges Jugendzentrum der Stadt Dransfeld), ein Schrankenwärterhäuschen am Imbser Weg, die Bahnunterführung der unteren Bachstraße und ein letzter Prellbock am Fredershäuser Weg von der einstigen Bahnanbindung Dransfelds.
In Richtung Groß Ellershausen führt ein Radwanderweg teilweise auf dem alten Bahndamm entlang.
Aktualisiert (Sonntag, den 14. März 2010 um 12:11 Uhr)
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